Verschiedene Reiseveranstalter bieten neuerdings Air Safari Angebote mit Übernachtungsmöglichkeit und Aktivitäten vor Ort an. Hier die Aussicht auf Cape Leveque. Foto: James Morgan/Tourism Western Australia

Kimberley: Mit Air Safari-Angeboten den Norden Westaustraliens entdecken

Mit dem neuen Kimberley Aerial Highway lässt sich eine der letzten Wildnisregionen der Welt entdecken. Die Kimberley Region im Norden Westaustraliens umfasst auf einem Gebiet von 400.000 Quadratkilometern mit nur 35.000 Einwohnern zerklüftete Plateaus, tropischen Regenwald, weite Savannen, unzählige Wasserfälle sowie eine von Archipelen gesäumte Küstenlinie. Über 20 Landebahnen sind unter dem Kimberley Aerial Highway zusammengefasst und bieten Zugang zu einzigartigen Natursehenswürdigkeiten. Bei diesen Landebahnen handelt es sich in der Regel um Sandpisten, die vom Royal Flying Doctor Service of Australia, kurz RFDS, im Bedarfsfall genutzt werden.

Der Purnululu-Nationalpark (Purnululu National Park) ist auf dem Landweg nur mit einem Geländewagen zu erreichen. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Der Purnululu-Nationalpark (Purnululu National Park) ist auf dem Landweg nur mit einem Geländewagen zu erreichen. / Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

Die Sehenswürdigkeiten liegen zumeist inmitten des australischen Outbacks und sind selbst mit einem Geländewagen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Verschiedene Reiseveranstalter bieten neuerdings Air Safari Angebote mit Übernachtungsmöglichkeit und Aktivitäten vor Ort an.

Ein normales Fahrzeug mit Allradantrieb reicht nicht, es muss schon ein Geländewagen sein. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Ein normales Fahrzeug mit Allradantrieb reicht nicht, es muss schon ein Geländewagen sein. / Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

West Kimberley Wonders heißt beispielsweise eine siebentägige Tour von Kimberley Air Tours. Neben den Übernachtungen, zwei davon im exklusiven Eco Beach Wilderness Retreat, sind zwei Rundflüge enthalten, darunter zum Cape Leveque. Die Landzunge im Westen der Kimberley Region ist bekannt für ihre rote Felsküste und türkisfarbenes Meer.


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Purnululu National Park aus dem Helikopter. Deutlich ist das ausgetrocknete Flussbett zu erkennen. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Purnululu National Park aus dem Helikopter. Deutlich ist das ausgetrocknete Flussbett zu erkennen. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

Seit über 30.000 Jahren leben hier die Ureinwohner Australiens. Dieses kulturelle Erbe lernen Urlauber auf speziellen „Aborigine Touren“ kennen. Ein weiterer Flug führt zu den Horizontal Waterfalls. Der starke Tidenhub in der Talbot Bay verursacht diesen einzigartigen horizontalen Wasserfall. Das Arrangement ist bis 31. Oktober 2012 buchbar und kostet pro Person rund 2.300 Euro bei Übernachtung im Doppelzimmer. Ausgangspunkt der Tour ist die Stadt Broome, einst Hauptstadt der Perlenindustrie Westaustraliens.

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Seit 2003 ist Purnululu UNESCO-Weltnaturerbe. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

Der Veranstalter APT hat zwei verschiedene Air Safaris im Programm. Ein zweitägiger Ausflug führt zum Beispiel in den Purnululu National Park, meist mehr bekann als Bungle Bungle Nationalpark. Er ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Westaustraliens und UNESCO-Weltnaturerbe. Die Landschaft beeindruckt durch bizarre Sandsteinkuppen, die an Honigwaben erinnern.

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Bei Dämmerung sehen die beiden Termitenhügel wie verhüllte Gestalten aus. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

Eine gute, erste Einführung über den Purnulu National Park liefert Wikipedia sehr detallierte Informationen das Bewerbungsdokument für die UNESCO als Welterbe.

Rötliche Sandsteinformation
Purnululu bedeutet in der Sprache der Aborigines ‘Sandstein’. Foto: Ingo Paszkowsky

Die Tour startet und endet in Kununurra und enthält eine Nacht in der Bungle Bungle Wilderness Lodge. Reisepreise nennt der Veranstalter nicht.

Nicht die gesamte Formation sieht wie Bienenkörbe aus. Ein Großteil ist Hochplateau. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Nicht die gesamte Formation sieht wie Bienenkörbe aus. Ein Großteil ist Hochplateau. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

Die beste Reisezeit für die Air Safaris ist April bis Oktober. Ausgangspunkte sind die beiden Städte Broome und Kununurra. Angeboten werden Halb, Ganz- sowie Mehrtagestouren.

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Die Felsenformation erinnert in ihrem Aussehen an Bienenkörbe. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net

Zu der Kimberley-Region gibt es eine eigene informative Webseite.

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Flüsse haben ihre Spuren in der Formation hinterlassen. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Diese Namensetymologie der Bungle Bungle ist unklar und beruht vermutlich auf einem Missverständnis, möglicherweise eine Verballhornung von Purnululu oder von der Grasart bundle bundle. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Diese Namensetymologie der Bungle Bungle ist unklar und beruht vermutlich auf einem Missverständnis, möglicherweise eine Verballhornung von Purnululu oder von der Grasart bundle bundle. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Die Bungle Bungle Range ist etwa 350 Millionen Jahre alt. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
Die Bungle Bungle Range ist etwa 350 Millionen Jahre alt. Foto: Ingo Paszkowsky / WeltReisender.Net
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Die Kimberley Region im Norden Westaustraliens umfasst auf einem Gebiet von 400.000 Quadratkilometern mit nur 35.000 Einwohnern. Foto: Ingo Paszkowsky
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Zur Region gehören weite Savannen. Foto: Ingo Paszkowsky
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Außerdem zerklüftete Plateaus, wie hier das Mitchell Plateau, und unzählige Wasserfälle. Foto: Ingo Paszkowsky
Flusslandschaft in der Nähe des Mitchell Plateau, Heimat von unzähligen Salzwasser-Krokodilen. Foto: Ingo Paszkowsky
Flusslandschaft in der Nähe des Mitchell Plateau, Heimat von unzähligen Salzwasser-Krokodilen. Foto: Ingo Paszkowsky
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Außerdem ist die Küste meist nur per Schiff oder auf dem Luftweg erreichbar. Foto: Ingo Paszkowsky
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Die Sehenswürdigkeiten in der Kimberlay Region zumeist inmitten des australischen Outbacks und sind mit dem Auto nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, aber das Gespann hat die Durchquerung des King Edward River geschafft. Foto: Ingo Paszkowsky
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Broome entwickelt sich vom ehemaligen Städtchen der Perlentaucher immer mehr zur Touristenattraktion. Der Cable Beach in der Nähe ist ein recht schöner Strand. Foto: Ingo Paszkowsky
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Broome ist neben Kununurra Ausgangspunkt für die Touren. Foto: Ingo Paszkowsky
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Das ANZAC Denkmal ehrt die Tapfkeit der Soldaten von Broome während des Zweiten Weltkriegs. Foto: Ingo Paszkowsky

Titelfoto / Verschiedene Reiseveranstalter bieten neuerdings Air Safari Angebote mit Übernachtungsmöglichkeit und Aktivitäten vor Ort an. Hier die Aussicht auf Cape Leveque. / Foto: James Morgan/Tourism Western Australia


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