Endlich in Disneyland!

von am 6. Mai 2012 in Disney World, Event-Reisen, Frankreich, Reportagen & Berichte, rntop2

Endlich in Disneyland!
Familie Hauck-Rettenbacher mit den Töchtern Lina und Frida...und natürlich Minnie und Micky Maus. Foto: Disney

Weltraumabenteuer inklusive

Zufrieden ziehen die Frankfurter in Richtung Discoveryland. Lina, der Geschwindigkeits-Junkie, will unbedingt im „Space Mountain“ von der Weltraumkanone „Mission 2“ ins All geschossen werden. Als sie die Abschussrampe erblickt und sieht, wie es steil nach oben geht, bekommt sie ein wenig Muffensausen. „Ich weiß nicht, worauf ich mich da einlasse“, murmelt sie. Enttäuscht ist Frida. Sie ist zu klein, darf nicht mitfahren. Mama erbarmt sich und geht mit ihr zum „Orbiton“, wo sie in einer Rakete zwischen Galaxien und Planeten hin und her gondelt. Sie ist begeistert: „Das war cool.“ Lina kehrt mit wackeligen Beinen und einem strahlenden Gesicht von ihrem Weltraumabenteuer zurück. „Boh, das war super. Bei den Loopings wird man völlig durchgewirbelt.“ „Nach dem Countdown hat man echt das Gefühl, durch den Weltraum zu rasen“, sagt der 42-jährige Piet.

Am Mittag wird königlich getafelt: in der Auberge de Cendrillon, mitten im zauberhaften Fantasyland gelegen. Dort speisen auch Cinderella, Schneewittchen, Belle und Dornröschen gerne. Cinderella hat Lina und Frida zu einer Audienz geladen, begrüßt sie hoheitsvoll und herzlich in dem mittelalterlichen Gemäuer. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass Frida sich so auf die Prinzessinnen und als das einlässt“, staunt Piet über seine Jüngste. Mittlerweile weiß die Siebenjährige, wo der Hase lang läuft. Sobald sie während des Essens eine der lieblichen Figuren in ihren traumhaften Gewändern erblickt, schaut sie erst noch ergeben, greift dann aber forsch nach ihrem Autogrammbuch, dem gelben Kuli und stolziert zu den edlen Damen. „Weg ist sie“, kommentiert Mama Sybille trocken.

Wo die Piraten zu Hause sind

Ein weiteres Highlight erwartet die Frankfurter direkt nach dem Mittagessen. Vorm Schloss entdecken sie Minnie und Mickey. Alle vier schauen glücklich, als sie das berühmte Pärchen treffen. „Ich fand das einfach nur toll“, sagt eine merklich beeindruckte Lina. „Die sind so voller Leben, überhaupt nicht steif und knuddelig“, meint Sybille begeistert. Dann geht es weiter ins Adventureland zu den „Pirates of the Caribbean“, wo sich die Familie auf eine abenteuerliche Bootstour durch eine Höhlenwelt begibt, dabei abgelegene Piratennester entdeckt und Seeschlachten verfolgt. Bei „Peter Pan’s Flight“ gleiten die Vier mit einem Segelboot über London zu den Sternen und folgen Peter Pan nach Nimmerland. Der nächste Stopp wird am Spukhaus „Phantom Manor“ im „Frontierland“ eingelegt, das übrigens zu dem Filmerfolg „Geistervilla“ mit Eddie Murphy inspirierte. Dann fließen dicke Tränen bei Frida: Sie ist wieder einmal zu klein und darf nicht in der gefährlichen Achterbahn „Indiana Jones and the Temple of Peril“ mitfahren. Diesmal bleibt Piet bei ihr und versöhnt sie mit einem rosafarbenen Sweat-Shirt von Minnie, das er an dem Stand gegenüber kauft und das sie gleich überzieht . „Du hast nichts verpasst“, stöhnt Sybille bei ihrer Rückkehr. Groß genug ist die Siebenjährige aber für den wilden Goldgräberzug „Big Thunder Mountain“. „Das machen wir noch mal“, bettelt Frida und wird erhört. Aber danach ist für diesen Tag erst mal Schicht im Schacht. Nach der Parade auf der Main Street U.S.A. geht’s zurück ins Hotel, Abend essen und Kraft tanken für den zweiten ereignisreichen Tag.

Der beginnt um 8 Uhr mit Mickey, Goofy, Pluto, Ahörnchen und Behörnchen im Café Mickey im angrenzenden Disney Village. Freudiges Gekreische, Gequietsche und Lachen erschallt aus diversen Kindermündern, als sie die drolligen Figuren erblicken. Auch die Frankfurter, die zwar noch recht müde aus der Wäsche gucken, aber ob des großen Auflaufs an Disney-Charakteren ganz entzückt sind. An Essen ist bei all dem Trubel kaum zu denken.

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